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Radtour für alle – Sattelt die Räder!

am 30.05.2013 (Fronleichnam) um 9:00 Uhr

"Wohin geht es in diesem Jahr?" Diese Frage stellen interessierte Radfahrer unseres Vereins an Frank Reinelt, dehttp://image.spreadshirt.net/image-server/v1/designs/14845779,width%3D178,height%3D178/fahrrad.pngr wieder für die Tour zuständig ist. Aber sie erhalten noch keine erschöpfende Antwort. Es bleibt sein Geheimnis. Fest steht nur: Diesmal geht es schon um 9:00 Uhr am 30. Mai (Donnerstag = Fronleichnam) los. Wir treffen uns, wie gewohnt, am Wichernhaus. Dann machen wir uns auf den gemeinsamen Weg. Die ausgesuchte Tour dürfte von allen gut zu bewältigen sein. Unterwegs legen wir gegen Mittag eine Rast ein, um in einem Lokal an der Strecke eine Kleinigkeit zu essen. Also: Taschengeld mitnehmen! Danach geht es gestärkt weiter, bis wir am Nachmittag wieder am Wichernhaus landen. Vielleicht bleibt unterwegs auch noch Zeit, um ein Eis zu essen... Mehr will der Organisator uns noch nicht verraten. Außer: Gäste sind, wie immer, willkommen. Lust bekommen? - Dann das Rad gesattelt und auf zum Wichernhaus – schon um 9:00 Uhr!

Fußballturnier für alle – Ein Lob den Siegern!

Am 20.4.2013 veranstalteten wir mit 12 Spielern und 3 Zuschauern in der Sporthalle an der Bodelschwingher Straße unsere diesjährigen Fußball-Vereinsmeisterschaft. Nach gemeinsamem Beginn mit Gesang, Andacht und Gebet wurden die Teams eingeteilt, die nach ehemaligen Persönlichkeiten des CVJM Castrop benannt wurden:

Eugen Döhmann

Gustav Kutschkau

Ewald Hartmann

Hermann Merhof

Frederic Preuß

Michael Hoffmann

Michael Murges

Nils Roepke

Malte Preuß

Bernd Reinelt

Jonas Neuhaus

Ann-Kathrin Richter

Alina Mörchen

Tristan Thürk

Christina Murges

Katharina Murges

Fabian Preuß (Reserve)

 

 

 

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückrunde. Es entwickelte sich ein faires Turnier, so dass die Schiedsrichter nur selten einzugreifen brauchten. Zunächst sah es so aus, als wäre der Ausgang schnell klar. Eugen Döhmann gewann in der Hinrunde alle Spiele und kristallisierte sich schnell als Favorit heraus. Lediglich Ewald Hartmann konnte in etwa mithalten. Gustav Kutschkau (0 Punkte) und Hermann Merhof (3 Punkte) beendeten die Hinrunde schon klar abgeschlagen. Doch während Hermann Merhof sich scheinbar in sein Schicksal ergab (4. Platz), seltsam unmotiviert wirkte und eine rabenschwarze Rückrunde spielte, krempelte Gustav Kutschkau die Ärmel hoch und gewann alle Spiele der Rückrunde. Das führte am Ende noch zum klaren 3.Platz. Eugen Döhmann machte es spannend, war sich nach der Hinrunde vielleicht zu sicher, und gab auf einmal Punkte ab. Ewald Hartmann roch den Braten und stand kurz vor der Sensation. Doch ein Gegentor in der letzten Sekunde zum 2:2 Ausgleich im direkten Duell gegen Eugen Döhmann brachte schließlich die Turnierentscheidung zugunsten des nach dem ehemaligen Sportwart des CVJM Castrop benannten Teams. Herzlichen Dank auch an die Schiedsrichter Michael Hoffmann und Malte Preuß, die durch ihren Einsatz die Durchführung des Turniers erst ermöglicht haben.

Nachrichtenarchiv: Ausgewähltes aus unseren letzten Veröffentlichungen

Jahreshauptversammung – Wer wurde gewählt?

Am 24. März war es wieder ´mal soweit. Unsere für einen eingetragenen Verein unverzichtbare Jahreshauptversammlung stand an. Auf die Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Lars Roepke und eine Andacht zur Jahreslosung folgten die Jahresberichte der Gruppenleiter. Zufrieden blickten wir auf ein aktives Jahr 2012 zurück.

Dann folgte der Kassenbericht: Unsere Kasse hat sich, dank der letzten Beitragserhöhung in 2012, gut erholt. Aber in der nahen Zukunft dürfte die städtische Hallennutzungsgebühr unser Vermögen wieder schrumpfen lassen und eine weitere Beitragsanpassung notwendig machen.

Bei der sich anschließenden Vorstandswahl wurden Sebastian Becht und Frank Reinelt wiedergewählt, Marcel Kirchhoff kam als neuer Beisitzer dazu.

Das vorgestellte Jahresprogramm 2013 (siehe auf der Startseite unten) fand die Zustimmung aller Anwesenden. Nach dem Segen machten sich die Teilnehmer gegen 17 Uhr auf den Heimweg - die JHV 2013 war beendet.

CVJMer siedelten in Catan im Februar

Das traditionelle Siedlerturnier des CVJM Castrop wurde am 23. Februar durchgeführt. Es verlief in diesem Jahr leider in einem wesentlich kleineren Rahmen, als es Organisator Lars Roepke gewohnt war. Leider erschienen nur fünf Teilnehmer. Trotzdem ließen sich diese den Spaß nicht verderben und spielten drei Partien mit der 5-6-Spieler-Erweiterung. Dabei kam es zu lebendigen Spielszenen und gemütlicher Unterhaltung zwischendurch. Die Siegpunkte aus allen Spielen wurden schließlich zusammengezählt. Daraus ergab sich folgendes Endergebnis:

Platz

Name

 

Punkte

Runde 1

Punkte

Runde 2

Punkte

Runde 3

Summe der

Siegpunkte

1

Christian Hoffmann

10

10

5

25

2

Marcel Kirchhoff

8

8

6

22

3

Marvin Richter

4

6

10

20

4

Lars Roepke

8

3

7

18

5

Nils Roepke

7

3

4

14

 Den ersten drei Sieger des Turniers überreichte Spielleiter Lars Roepke am Ende des Spieltages Wanderpokal und Urkunden. Alle waren sich einig: Im nächsten Jahr treten wir wieder an – versprochen!

Winterfreizeit im Januar

Eine kleine und überschaubare, reine Mädchengruppe fand sich am Neujahrstag im Gemeindehaus Dorf Rauxel ein, um den ersten Jahreshöhepunkt des Jungscharprogramms zu erleben: Die Winterfreizeit stand an. Mit insgesamt 11 Personen (inkl. MA) verbrachten wir einige schöne Tage, die leider vom erwarteten schlechten Wetter begleitet wurden. Folglich musste das Programm meistens im Haus stattfinden. Lediglich das Schwimmen im Hallenbad brachte etwas Luftveränderung. Das Programm bestand schwerpunktmäßig aus Geschicklichkeits- und Quizspielen. Dalli-Dalli, Erdkunde-Olympiade, Dealer oder „Schlag den Gegner“ sind erfolgreich etablierte Spiele, mit denen man nie etwas falsch machen kann. Die Zeit verging für alle sehr schnell. Auch unsere Jüngsten hielten trotz anfänglicher Skepsis prima durch und waren bei allem mit dabei. Thematisch haben wir uns mit dem Buch „Rut“ beschäftigt und dabei eine Frau kennengelernt, die sich zum einen rührend um ihre Schwiegermutter kümmerte und sich zum anderen hundertprozentig auf Gott einließ, obwohl sie als Moabiterin fern ihrer Heimat lebte. Außergewöhnlich auf dieser Freizeit war die Einhaltung des Zeitplans. Es kam zu fast keiner Verspätung und es wurde ein rechtzeitiger Tagesabschluss ermöglicht. (jedenfalls offiziell…) Ich würde mich freuen, alle Teilnehmer auch auf der Sommerfreizeit begrüßen zu dürfen!    Nils Roepke

Unsere Weihnachtliche Bläservesper am dritten Advent

Der CVJM Castrop hatte am Sonntag (16.12.) zur Bläservesper 2012 in die Lutherkirche eingeladen und etwa 200 Besucher waren erscheinen. Sie erlebten unseren um einige aus anderen Chören stammende Gastbläser erweiterten, gut disponierten Posaunenchor, der seinen Zuhörern einen stimmungsvollen dritten Advent bereitete. Das Debüt des neuen Chorleiters Christian Hoffmann gefiel allen Anwesenden, hatte dieser doch eine durchaus abwechslungsreiche weihnachtliche Bläservesper zusammengestellt. So bediente der Chor klassische Ansprüche durch Stücke von Mendelssohn-Bartholdy und Bach, wechselte zu bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen, um dann mit dem „Feliz Navidad“ von Jose Feliciano auch POP-orientierte Zuhörer auf Weihnachten einzustimmen. Zwischendurch sorgte Organistin Sonja Heese gekonnt für Atempausen der Bläser, wobei auch sie die unterschiedlichen Musikerwartungen durch ihre Musikauswahl erfüllte. Auch Pfarrer Knipp verlängerte diese Pause durch eine vorgelesene Weihnachtsgeschichte. Der CVJM-Posaunenchor schloss seine Bläservesper, wie in jedem Jahr, mit dem Soester Gloria, welches allen Freunden der Blechblasmusik druckvoll vorgetragene Möglichkeiten dieser aufzeigte. Ein langer Applaus und eine erfreulich hohe Kollekte belohnte unsere Akteure, die das Geld gut für die Ausbildung junger Bläser nutzen wollen. So warb Chorleiter Christian Hoffmann auch am Ende des Konzertes um Kinder und Jugendliche, die beim CVJM Castrop das Posaunenspiel kostenlos (Tel 353860) erlernen können.

Im Anschluss lud der CVJM zu einem gemütlichen Ausklang ins Wichernhaus ein. Bei Würstchen und Kartoffelsalat tauschte man sich über die Bläservesper aus. Fotos von den Vereinsaktivitäten 2012 belegten die Vielseitigkeit unseres Vereins. Für einen musikalischen Programmpunkt sorgten einige Jungscharler mit Leiter Nils Roepke, die aktuelle Lieder vortrugen. So endete das Angebot zum dritten Advent, wie es begonnen hatte: Musikalisch.

Unser Hermann-Merhof-Pokalturnier 2012

Am 4.11.12 trafen wir uns mit etwa 30 Teilnehmern in der Barbara-Halle in Ickern zum diesjährigen Hermann-Merhof Pokal. Neben unserer Mannschaft schickten die Kolpingjugend St.Antonius und die Ev.Kirchengemeinde Ickern-Henrichenburg jeweils ein Team. Die Kolpingjugend wollte alles dransetzen, ihren Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen.

Unsere Mannschaft (Bild) bestand aus: Katharina Murges, Christina Murges, Hendrik Petersen, Axel Jeibmann, Michael Hoffmann, Jonas Neuhaus, Michael Murges.

Die 3 Teams mussten viermal gegeneinander antreten, um anschließend in der Tabelle ganz vorn zustehen. Es zeigte sich während des Turniers schnell, dass der Sieg nur an die EKG Ickern-Henrichenburg gehen konnte. Souverän spielten sie ihre Spiele und lagen schnell uneinholbar in Führung. Lediglich das letzte Spiel verloren sie gegen uns mit 2:3, wobei ein glänzend aufgelegter Axel Jeibmann alle 3 Tore schoss.

Der verdiente Siegerpokal erreichte die Vitrine in Ickern leider nicht heile. Bei dem allzu überschwänglichen Siegesjubel nach der Siegerehrung, flog der Deckel in hohem Bogen durch die Halle und die Zierfigur brach ab. Am Ende belegte unsere Mannschaft den letzten Platz.

Besonders bedanken möchte ich mich bei Marcel Kirchhoff und Lars Roepke, die Ihren Sonntag „opferten“ und für den reibungslosen Turnierverlauf auch außerhalb des Platzes sorgten. Wie es im nächsten Jahr mit dem HMP weitergeht, muss zunächst offen bleiben, da die Barbara-Halle im Januar abgerissen wird und die Stadt Hallennutzungsgebühren einführen wird. Wir werden sehen ...         Nils Roepke

 Unser November-Vortrag mit Christina Brudereck

Bei uns zu Gast war am 8.11. die Theologin und Autorin Christina Brudereck. Als Birma-Sonderbotschafterin des Kinderhilfswerks World Vision Deutschland wusste sie ihre Zuhörer an diesem besonderen Abend mit viel Sachwissen über Indien zu überzeugen, noch mehr Begeisterung riefen allerdings ihre vorgelesenen Textpassagen aus ihrem Roman „Seidenkinder“ hervor. Sie nahm die Anwesenden mit zu Jayapaul, dem heutigen Leiter des indischen Kinderhilfswerks, der selbst ein Straßenkind war, trug Mut machende Gedichte vor und berichtete von ihren Erfahrungen mit Christen im Land der Hindus. Konsequent bewarb sie während ihres Vortrags die von ihr unterstützte Shalom Foundation und beschrieb die durch eine finanzielle Spende möglichen Anschaffungen. Die Referentin freute sich am Ende über das Sammelergebnis, von dem in Indien eine Kuh gekauft werden kann. „Wir werden ihr wohl den Namen ´Castrop` geben,“ versprach sie den Zuhörern und Spendern nach einem stimmungsvollen und interessanten Abend.

Unsere Tischtennis-Vereinsmeisterschaft 2012

Diesmal stimmte die Großwetterlage: Fiel in den letzten Jahren unsere Vereinsmeisterschaft in der Regel auf den sonnigsten Tag im Oktober, was stets zu einer überheizten Turnhalle führte, so lud das überraschend kalte Wetter am 27. Oktober zu unserer Hallensportart „Tischtennis“ ein. Somit bescherte uns das Außenklima ein angemessen großes Teilnehmerfeld in beiden Gruppen, bei den „Amateuren“ aus den übrigen Vereinsabteilungen und den „Profis“ aus der Tischtennisabteilung.

Eine knappe Angelegenheit war die Entscheidung im sogenannten „Fun-Wettbewerb“. Am Ende hatten an der Spitze Posaunenchor-Leiter Christian Hoffmann und Jugendgruppenleiter Nils Roepke 4:1 Punkte. Somit entschied der direkte Vergleich die Meisterschaft in dieser Gruppe: Nils Roepke wurde Vereinsmeister, da er sein letztes Spiel des Tages gegen Christian Hoffmann knapp mit 3:2 gewonnen hatte. Vizemeister wurde somit sein Kontrahent Christian. Auf dem dritten Platz landete verdient Bernd Reinelt.

Klar und deutlich verlief die Entscheidung unter den Mitgliedern der TT-Abteilung. Artur Siersiecki trat an und dominierte ungeschlagen alle seine Spiele als somit berechtigter Vereinsmeister 2012. Er gab insgesamt nur einen Satz gegen Armin Freitag ab. Dieser landete am Ende auf Platz 3, nachdem er sein Spiel gegen den Zweiten der Meisterschaft, Horst-Ulrich Stein, knapp mit 2:3 verlor.

Nach spannenden Spielen erhielten die erschöpften Sieger zum Ende des Wettkampfes Urkunden aus der Hand des Leiters der Tischtennisabteilung. Der Nachmittag war für alle bewegungsintensiv verlaufen – trotz oder gerade wegen des kühlen Wetters an diesem Samstag im Oktober.

Sonniger CVJM-Wandersonntag um Castroper Süden

Glück mit dem Wetter hatten am Sonntag, 9.9. unsere Wanderer im Rahmen des CVJM-Wandertages. Schon der Wetterbericht hatte vorher alle Zweifel zerstreut, ob denn Regenkleidung notwendig sei. So trafen sich nach dem Hauptgottesdienst in der Castroper Lutherkirche Mitglieder und Freunde unseres Vereins sommerlich gekleidet, um sich auf eine ca 11 km Tour, von Vorstandmitglied Horst-Ulrich Stein geführt, um Castrops Süden zu begeben. Durch den Park von Schloss Goldschmieding erreichten die 23 Teilnehmer im Alter zwischen 6 und 75 Jahren den Hammerkopfturm, gingen weiter an Haus Dorloh vorbei, bestiegen die Landmarke „Sonnenuhr“ der Halde bei guter Fernsicht, um dann über den Golfplatz und am Landwehrbach entlang wieder zurück zum Castroper Wichernhaus zu gelangen. Dort stärkten sich die CVJM-Wanderer, wie alle Jahre zum Abschluss des Wandertages gewohnt, am vorbereiteten Grill mit Würstchen und Kartoffelsalat. Bis zum Ende des Wandertages hieß es einmütig: „Wie schön ist doch unser Castrop  - und was haben wir diesmal doch ein Glück mit dem Wetter gehabt!“

Sommerfreizeit; zwei Wochen im August 2012

Mit einer kleinen Gruppe von nur 10 Personen machten wir uns in diesem Jahr zu unserer Kinderfreizeit auf, um zwei ereignisreiche gemeinsame Wochen in Mönchengladbach zu verbringen.

Untergebracht waren wir in einem Pfadfinderhaus am Stadtrand von Mönchengladbach. Die Unterbringung war angenehm und das Haus gut ausgestattet. Lediglich die Kapazität der Abfalltonnen war etwas knapp und die Betten für die Schlafgewohnheiten des einen oder anderen zu klein. Die praktische Küche und das gut ausgestattete Wohnzimmer inkl. Fernseher entschädigten aber für diese unbedeutenden Mängel. Die Umgebung bot Einkaufsmöglichkeiten, Apotheke und Schwimmbad, aber auch Natur in Wald und Wiesen.

Wir haben es geschafft, trotz kleiner Gruppe und einigen „innenpolitischen Ungereimtheiten“, ein abwechslungsreiches Programm zu präsentieren, bei dem selten Langeweile aufkam. Das Programm war zumeist aus der Jungschar bekannt und man wusste meistens, was auf einen zukam. Neu hinzu kamen „Ball über die Schnur“, „Dalli Dalli“ und „Schlag den Gegner“. Letzteres ist übrigens ein Quizspiel ...  Thematisch setzten wir uns mit „Christsein im Alltag“ auseinander und lernten einige interessante, neue Aspekte kennen. In der allabendlichen „Gute Nacht Geschichte“ erfuhren wir die atemberaubenden Erlebnisse des kleinen Colten Burpo, der während einer schweren Operation den Himmel erlebte und seine Eltern und den Leser mit seinem Bericht verblüfft. Die kleine Teilnehmerzahl wirkte sich auf die Andachten sehr positiv aus und es kam manches interessante Gespräch zustande.

Die Freizeitleitung kämpfte gegen eigenwillige Essgewohnheiten, Sofas, I-Phones und einen bisher unbekannter Umgangston. Und doch ging die Freizeit ohne größere Komplikationen über die Bühne: Kein Arzt musste konsultiert und keine Versicherung in Anspruch genommen werden. Mit etwas Abstand kann ich sagen: „Die Freizeitleitung freut sich auf die nächsten Freizeiten!“       Nils Roepke

Radtour zum Schacht V im Juni

Zur diesjährigen Radtour konnte der Radtourführer Bernd Reinelt elf weitere Radler herzlich begrüßen, wobei zwei Teilnehmerinnen sich für Räder mit „Rückenwind“ entschieden hatten. Wir starteten kurz nach 10 Uhr vom Wichernhaus. Der Weg führte zunächst über Deininghausen nach Mengede. Hier besichtigten wir die Ev. Kirche (von außen) und den historischen Kirchplatz mit den vielen schönen alten Fachwerkhäusern, die mit liebevoll gepflegten kleinen Vorgärten bezauberten. Hier gab Bernd Reinelt ein wenig Unterricht in Ruhrpottdeutsch, abgekupfert vom Gospeltag in Dortmund. Im Kreis aufgestellt ließ er den linken Nachbarn mit „Schön datte da bis“ begrüßen und dem rechten Nachbarn zurufen: „Hömma, watt siesse heute wieda gut aus“. Da kam Freude auf. Weiter ging es in den Mengeder Volksgarten. Hier hatten wir das nicht eingeplante Vergnügen, das Zeltdorf eines mittelalterlichen Marktes zu Gesicht zu bekommen. Weiter führte die Fahrt über Dortmund-Schwieringhausen und Dortmund-Holthausen. Die landwirtschaftlich geprägte Gegend mit schönen Häusern, Wiesen und Feldern mit vielen Wildblumen erfreute das Auge der Radfahrer. Besonders reizvoll war das relativ große Grävingholz mit seinen vielen alten Bäumen und herrlichen Rad- und Wanderwegen. Hier rasteten wir zum ersten Mal, bevor die Tour uns zu zwei schönen Minigolfplätzen am Rande von Dortmund-Brechten führte. Weiter ging es durch Wald und Flur, bis den Radfahrern eine nicht unerhebliche Bergprüfung einiges abverlangte. Geschafft, aber glücklich, erreichten wir unser Ziel, den hoch gelegenen Schacht V. Ein imposantes Gebäude in herrlich grüner Umgebung, welches weithin sichtbar ist und eine tolle Aussicht ermöglichte. Im Biergarten wurde eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt. Wir hatten das große Glück, den Besitzer Herrn Böttger anzutreffen. Der ehemalige Bergingenieur konnte herrliche Anekdoten über seine Tätigkeit im Bergwerk erzählen. Anschließend führte er uns noch durch seinen naturbelassenen Garten, durch sein kleines Bergbaumuseum und stellte uns seine 27 Haustiere vor. Alleine die Begegnung mit Herrn Böttger war die Strapazen der Radtour wert. Zwischenzeitlich gesellte sich noch eine 13. Radfahrerin zu unserer Gruppe. Gestärkt und frohgelaunt setzen wir unseren Heimweg über die „Alte Kolonie Dortmund-Eving“ fort. Die letzte Rast legten wir im Sozialzentrum Gut Königsmühle, nahe Dortmund-Obernette, ein. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich herrlich verweilen. Anschließend ging es weiter Richtung Heimat über den Emscher-Radweg, wieder durch Dortmund-Mengede. Abgekämpft, aber glücklich, erreichten wir nach ca. 40 km unseren Ausgangspunkt. Es war ein gelungener Tag mit einer bunt gemischten Teilnehmerschar. Der jüngste war 13 Jahre und die älteste Teilnehmerin zählte 74 Jahre (ohne „Rückenwind“ - eine beachtliche Leistung). Tourführer Bernd Reinelt lobte zum Abschluss die erbrachte Fahrleistung aller und Horst Stein lud beim Abschied alle Teilnehmer zum diesjährigen Wandertag im September ein.               Bernd Reinelt

Unsere Fußballer - „Ihr gehört doch zum Westbundpokal wie Poldi nach Köln!“ (Turnierleiter Andreas Geschke bei der Siegerehrung in Hille)

Zum 8.Mal infolge reiste die Jungschar „Rauxeler Ritter“ am 2.Wochenende im Mai ins ostwestfälische Hille, um am Fußball Westbundpokal des CVJM Westbundes teilzunehmen. Wir gehören dort mittlerweile zum Inventar, wie Turnierleiter Andreas Geschke anmerkte. Am 12.5. trafen wir uns um 8:00 Uhr am Gemeindehaus Dorf Rauxel und starteten in ein interessantes Wochenende. In diesem Jahr fanden wir den Hinweg problemlos und sind um kurz vor 11 Uhr am Ziel eingetroffen. In Hille herrschte starker Wind, der uns das Zeltaufbauen nicht unbedingt erleichterte. Kaum standen die Zelte, kam zum ersten Mal der Regen ins Spiel. Leider passierte das an diesem Samstag noch häufiger. Das war nicht wirklich angenehm. Beim Turnier der 11-14 jährigen kämpften 8 Mannschaften um den Titel. Eigentlich nur 7, da wir nicht wirklich dazu in der Lage waren, Ambitionen zu entwickeln. Wir hatten 7 Spiele am Samstag und 3 Spiele in der KO-Runde am Sonntag. Ein strammes Programm! Sportlich waren wir ganz klare Außenseiter, da einige Stützen unserer Mannschaft nicht mitkommen konnten oder wollten. Schade eigentlich... Trotzdem waren wir hoch motiviert und gaben unser Bestes, vielleicht abgesehen vom letzten Spiel, welches wir komplett vergeigten. Das Team trat fair auf, hat zusammengehalten und sich motiviert. (Wenn man den einen oder anderen Aufreger des Mannschaftskapitäns mal ausklammert.) Uns gelang während des Turniers einiges: Zwei eigene Tore, einen Handelfmeter verursacht, 4 Eigentore und eine etwas eigenwillige Verteidigungstaktik am kurzen Pfosten bei gegnerischer Ecke. Obwohl bei unserem Torwart, aufgrund von 49 Gegentoren, die Handschuhe kräftig qualmten und auch seine „Hosenträger“ am Ende etwas ausgeleiert waren, belegten wir am Ende einen 8. Platz. Das klingt doch zunächst mal ganz gut, wenn man nicht unbedingt im gleichen Atemzug erzählt wie viele Teams mitgespielt haben. Ich denke, es hat trotzdem allen Spaß gemacht und wir verbrachten ein spannendes Wochenende in Hille. Ich hoffe wir schaffen es im nächsten Jahr eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Übrigens: Sieger in unserer Gruppe wurde der CVJM Lüdenscheid-West.

 Unsere Spielergebnisse gegen:

CVJM Simmersbach

0:4

 

CVJM Rothenuffeln 1

0:5 (KO-Viertelfinale)

CVJM Rothenuffeln 2

0:6

 

CVJM Simmersbach

1:3 (KO-Trostrunde)

CVJM Rothenuffeln 1

0:9

 

Jungschar Bierenbachtal

0:2 (Spiel um 7.Platz)

CVJM Hille 1

0:6

 

 

CVJM Lüdenscheid West

0:8

 

 

Jungschar Bierenbachtal

1:2

 

 

CVJM Hille 2

0:4

 

 

Jahreshauptversammlung – „Vorsitzendenwechsel und Beitragserhöhung“ Bericht von unserer JHV am 4.3.2012

Mit den Worten unseres Vorsitzenden „Wir sind beschlussfähig!“ begann die Jahreshauptversammlung 2012 pünktlich um 15 Uhr am Sonntagnachmittag. Nach Lied, gemeinsamer Psalmlesung und einer Andacht zur Jahreslosung wurde es förmlich: Die Berichte der Gruppenleiter zum vergangenen Jahr standen an. Wieder einmal staunten wir, was ein kleiner Verein wie der unsere in zwölf Monaten auf die Beine stellen konnte: Das Konzert mit Manfred Siebald bleibt unvergessen, die Fahrradtour zur Halde Hoheward und der Wandertag über Börnig und durchs Langeloh sind noch präsent. Wir tauschten uns über die Fußballturniere und die Tischtennismeisterschaft aus und erinnerten uns gern an die erfolgreichen Freizeiten der Jungschar. Ganz nah schien noch die Bläservesper des Posaunenchores und der Chorleiterwechsel von Frank zu Christian. Dann folgte der Kassenbericht, bei dem uns klar wurde, dass leider wieder einmal die Ausgaben unsere Einnahmen übertrafen. Fazit: Die Jahreshauptversammlung beschloss eine moderate Beitragserhöhung, die uns aus den finanziellen Schwierigkeiten helfen soll. (Bericht folgt demnächst.) Daran schlossen sich die Vorstandswahlen an. Die Beisitzer Marvin Richter und Peter Feigl traten nicht zur Wiederwahl an, Wilfried Quast wurde für drei weitere Jahre bestätigt.

Unser erster Vorsitzender Horst Stein bot auch in diesem Jahr wieder an, sein Amt einem jüngeren Vorsitzenden zu überlassen und fand diesmal Gehör: Lars Roepke stellte sich zur Wahl und wurde einstimmig durch die Versammlung bestätigt. Der scheidende Vorsitzende Horst Stein gratulierte seinem Nachfolger und erhielt von diesem ein Geschenk der Vorstandsmitglieder als Anerkennung für die geleistete, erfolgreiche Vereinsleitung (Foto: siehe Titelseite). Danach stellte der Vorstand den Entwurf des Jahresprogramms für 2012 vor und erhielt auch dafür allgemeine Zustimmung. Nach einer Bildmeditation zur Jahreslosung wurde die JHV 2012 beendet. Gegen 17:15 Uhr machten sich alle anwesenden Mitglieder nach einer ereignisreichen Jahreshauptversammlung 2012 auf den Heimweg.

„Seit über 50 Jahren im CVJM und an der Trompete“

Gespräch mit dem scheidenden Posaunenchorleiter Frank Reinelt Mit der Bläservesper 2011 gestaltete Chorleiter Frank Reinelt sein Abschiedskonzert mit unserem CVJM-Posaunenchor und übergab dabei den Taktstock an seinen Nachfolger Christian Hoffmann. Nach 39 Jahren der Verantwortung für den Posaunenchor beendete er damit eine erfolgreiche Ära. Das Monatsblatt (MB) führte ein ausführliches Gespräch mit dem scheidenden Chorleiter:

MB: Seit wann bist Du Mitglied im CVJM Castrop? FRANK: Das genaue Datum weiß ich nicht mehr, ich tippe mal auf 1958. Damalige Leiter waren unter anderen: Burkhard Merhof und Herbert Schweppe.

MB: Wie bist Du zum CVJM gestoßen? FRANK: Ich wohnte in der Nachbarschaft des Wichernhauses, da war es naheliegend dem CVJM beizutreten. MB: Hast Du beim CVJM Posaune spielen gelernt? FRANK: Ja, ich habe das Trompetespielen im CVJM gelernt. MB: Wann bist Du in den Posaunenchor gekommen? FRANK: Mein Bruder Bernd war schon im Posaunenchor und holte mich und meinen Bruder Gerold etwa 1962 als Jungbläser in den Chor. MB: Wie wurdest Du Chorleiter? FRANK: Mein Vorgänger Alfred Hentrei wollte aus Altersgründen den Dirigentenstab abgeben, es standen sage- und schreibe gleich zwei Anwärter zur  Diskussion. Die Wahl fiel auf mich; das war um 1972. MB: Was waren die Ereignisse im Posaunenchor, an die Du Dich gern erinnerst? FRANK: Es gab in der langen Zeit unendlich viele schöne Ereignisse, die ich gar nicht alle aufzählen kann. MB: Gab es auch weniger schöne Situationen? FRANK: Leider gab es auch mehrere schlimme Situationen, wie der Unfalltod von Johannes Wilhelm, kurz vor unserer 100Jahrfeier im Jahr 1998 und der plötzliche Tod von Tomas Türk. MB: Gibt es Mitglieder im Chor, die ebenso lange dabei sind? FRANK: Ja, mein Bruder Bernd, immer noch als aktiver Bläser; mein Bruder Gerold, jetzt als passives Mitglied. MB: An welche besonderen Konzerte erinnerst Du Dich? FRANK: Höhepunkte waren immer unsere „Weihnachtlichen Bläservespern“. MB: Suchtest Du schon lange einen Nachfolger als Chorleiter? FRANK: Nein, ich habe nicht geglaubt dass jemand bald dazu bereit sein würde. MB: Gab es massive Gründe für Dich, Dein Amt abzugeben? FRANK: Es gab keine massiven Gründe. Die Übergabe hat mir keine Schwierigkeiten bereitet. MB: Was möchtest Du dem Posaunenchor und seinem neuen Leiter für die nahe Zukunft wünschen? FRANK: Ich wünsche meinem Nachfolger Christian Hoffmann alles Gute und viel Erfolg bei Gottes Lob und Ehre über die Musik. Und, dass er genauso behutsam und respektvoll mit den BläserInnen umgeht, wie ich es getan habe. MB: Wie kannst Du den Chor weiter unterstützen? FRANK: Ich werde meinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen und als Bläser im Chor mitwirken. MB: Was machst Du mit Deiner Freizeit nach der Taktstockübergabe? FRANK: Weiterhin werde ich im CVJM mitarbeiten, da bleibt gar nicht so viel Freizeit… MB: Danke für dieses Gespräch zum Ende Deiner erfolgreichen, langjährigen Chorleitung!

Glauben: Perspektiven durch Manfred Siebald

„Ich möchte Sie neugierig machen auf den zurzeit wohl bekanntesten christlichen Liedermacher. Sogar in der Jungschar, unter unseren jüngsten CVJM-Mitgliedern, existiert ein Manfred-Siebald-Fan-Club!“ – Mit diesen Worten begrüßte unser Vorsitzender Horst-Ulrich Stein am 19. März 2011 die über 300 Besucherinnen und Besucher des Konzertes von Manfred Siebald in der Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums.   Unsere Mitarbeiter hatten für sein Konzert intensiv in der Stadt und bei den evangelischen und katholischen Nachbargemeinden und in benachbarten Vereinen geworben. Wir sind wieder in die Aula des Gymnasiums ausgewichen und waren von dem großen Zuschauerzuspruch angenehm überrascht. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden übernahm der Singer und Songwriter Manfred Siebald die weitere Regie des Abends. Die Zuhörer spürten durchgängig die inzwischen 39-jährige Bühnenerfahrung des Musikers, der sich über die zwei Stunden seines Programms auf verschiedenen Akustikgitarren virtuos selbst begleitete. Die Kontaktaufnahme zum Publikum aber gelang Siebald ausdrücklich über seine Zwischenmoderationen, in denen er mal humorvoll, dann nachdenklich gestimmt, auch mal kokettierend, die Besucher persönlich ansprach und sie so an seinen Gedankengängen zum Glauben teilhaben ließ. Der im Hauptberuf an der Mainzer Universität tätige Hochschullehrer wusste so von Lied zu Lied (allesamt aus seiner Feder) überzuleiten und die ausdrucksvollen Liedtexte somit noch authentischer zu machen.  Nachdenklich stimmende, kritische Songs wie z.B. „Land ohne Lächeln“ hielten den Besuchern aus der Sicht eines afrikanischen Studenten in Deutschland den Spiegel vor und ließen die Zuhörer zustimmend nicken. Dann folgten Lieder, in denen Manfred Siebald erfahren auf die Schwächen manch christlicher Gemeindearbeit hinwies, wie in seinem schon älteren Lied „Wir sind die Meckerer“. Sein vorrangiges Anliegen mit seinem Musikprogramm war es, an diesem Abend aufzuzeigen, dass Christen keine Versagensängste zu fürchten haben, sondern auch mit geringsten Fähigkeiten für ihre Kirche von Bedeutung sind.  Lieder mit dieser Aussage, vorwiegend aus seiner neuesten CD „Das Beste kommt noch“, wechselten sich mit Stücken von seinen ersten Langspielplatten ab. Bemerkenswert war auch, dass Manfred Siebald in sein Programm drei Liedwünsche unserer Jüngsten, der Jungschar „Rauxeler Ritter“, eingebunden hat. Gestärkt durch Siebalds überzeugend vorgetragene und gesungene Glaubensaussagen, musikalisch gekonnt selbst begleitet, verließ das Publikum nach zwei anregenden Stunden die ASG-Aula, nachdem der Künstler dann, wie von Vielen erwartet, in der Zugabe sein wohl bekanntestes Lied „Geh unter der Gnade“ mit den Anwesenden gesungen hatte.

Zum Abschluss freuten wir uns mit dem Künstler über das Ergebnis der Kollekte am Ausgang: Fast 1.300 Euro erbrachte die Sammlung für Manfred Siebald, der stets auf seine Gage verzichtet und stattdessen das gespendete Geld weiterreicht: Diesmal für ein Jugend-Projekt im Rheinland, bei dem Konfirmanden in ihren christlichen Glaubenserfahrungen während eines Camps bestärkt und begleitet werden sollen. Wir sind stolz darauf, dass wir wieder tolles Konzert mit unseren Mitarbeitern organisieren konnte. Schade für diejenigen, die am 19.3. nicht mit dabei sein konnten. Kleiner Trost: Der Vorstand denkt über ein weiteres Konzert in einigen Jahren nach – sofern der Terminkalender von Manfred Siebald es zulässt. Wir sind gespannt…